Bitte übernehmen Sie eine Patenschaft für eine wilde freilebende Katze
die vom Tierheim Bad Hersfeld betreut wird.
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Jedes Jahr gibt es landauf und landab Probleme mit wildem Katzennachwuchs, für den sich kaum jemand zuständig fühlt. Gemeint ist der Nachwuchs der Katzen, die z.B. in Schrebergärten ihr Dasein fristen und dort mehr oder minder geduldet werden. Von manchen Leuten werden sie in unregelmäßigen Abständen gefüttert, damit diese Geschöpfe nicht verhungern müssen. Das Füttern ist zwar lobenswert, reicht aber bei weitem nicht aus um das Problem generell in den Griff zu bekommen. Oft kommt es wegen dieser Katzen sogar zu Nachbarschaftsstreitigkeiten, Tierquälereien oder gar zur Tötung dieser Tiere. Auch die Tierheime werden stets mit dem Problem konfrontiert. Wenn aus den paar herumstreunenden Katzen auf einmal zwanzig oder dreißig geworden sind und dann der Nachwuchs in Tierheimen, Katzenauffangstationen oder in privaten Einrichtungen abgegeben wird. |
Dies bringt dann die zuvor genannten Einrichtungen schnell an die Grenze des Machbaren. Zeitaufwand, Platzbedarf und Kosten für Futter und medizinische Versorgung explodieren und lähmen dann die Handlungsfähigkeit auch anderen Tieren zu helfen. |
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Der einzig legale, sinnvolle und moralisch vertretbare Weg, dieser Entwicklung entgegen-zuwirken, führt über die Kastration der wild lebenden Katzen. |
| Bei der Kastration, die unter Vollnarkose vom Tierarzt durchgeführt wird, werden dem Kater die Hoden, der Katze die Eierstöcke entfernt. Diese Operation verhindert sicher, dass sich Nachwuchs einstellt. Bei den Katzen führt der Eingriff oft dazu, dass das Tier weniger aggressiv ist, das Herumstreunen des Katers wird eingedämmt und damit auch das Verletzungsrisiko. Außerdem wird die Rolligkeit bei den weiblichen Katzen mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen verhindert. Die Katze sollte mindestens sechs Monate alt sein und zum Zeitpunkt der Operation darf sie nicht mehr rollig sein. |
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Jedes Jahr werden von den Mitarbeitern des Tierschutzvereines Bad Hersfeld herumstreunende und verwilderte Katzen eingefangen, zur Kastration gebracht und wieder ausgewildert. Eine Vermittlung an Tierliebhaber oder eine Zähmung ist durch den starken Freiheitstrieb dieser Tiere fast unmöglich. Auch das Beschreiten dieses Wegs, um dem Problem der verwilderten Katzen zu begegnen, ist mit hohem Zeitaufwand und Kosten verbunden. Wir glauben aber es ist der richtige Weg. |
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Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten, sich durch die Übernahme einer Patenschaft für eine dieser wildlebenden Katzen aktiv am Tierschutz zu beteiligen und uns ein Stück auf unserem Weg zu begleiten. Mit dem Patenschaftsgeld sollen die hohen Kosten für dieses Projekt gesenkt werden, die zur Zeit der Hersfelder Tierschutzverein allein trägt. Der Hersfelder Tierschutzverein e. V. möchte sich bereits im Voraus für Ihre Unterstützung bedanken. |
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