| Ich bin allein, es
ist schon Nacht und stille wird's im Haus. Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus. Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu, und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh'. Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, |
Die
Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck ich die Schüssel aus, den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus. Die Kette, die schon oft geflickt, Was Freiheit ist, das lern' ich nie, (unbekannter Dichter) |