![]() |
Die kleinen stacheligen Artgenossen sind zur Zeit sehr oft nachts unterwegs, was nicht selten verhängnisvoll endet | ![]() |
|
Was sollte man als Autofahrer beachten, wenn die Igel auf Wanderschaft sind?Es ist ein Irrtum, dass die vierbeinigen Stachelträger bei Gefahr, z. B. vor nahenden Fahrzeugen, erstarren und sich einkugeln. Der Fluchtinstinkt der Stacheltierchen ist stärker. Die Igel rollen sich nur bei Berührung oder Erschütterung zusammen. Von April bis Oktober sind die Igel überwiegend bei Nacht auf Partner- und Nahrungssuche auf unseren Straßen unterwegs. Vorsicht mobilisierte Verkehrsteilnehmer! Mit den wanderlustigen, vierbeinigen Stachelträgern ist besonders auf Straßen, die mit Büschen und Hecken gesäumt sind, zu rechnen. Auch in der Nähe von Parkanlagen und Gärten sind die nachtaktiven stacheligen Kerlchen unterwegs. |
|||
| Jungigel jetzt nicht einsammeln sondern zufüttern |
|
Der Herbst ist da und die Igel machen sich für ihren Winterschlaf bereit. Viele haben jedoch noch nicht das nötige Gewicht erreicht, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Diese Tiere sollten zum jetzigen Zeitpunkt keinesfalls der Natur entnommen werden, außer sie machen einen kranken Eindruck oder sind verletzt. (Auch Laien können Krankheiten beim Igel erkennen: Wichtige Hinweise sind: Husten und Röcheln, Parasitenbefall und eine eingefallene Bauchpartie. Die Bäuche gesunder Igel sind rund.) Helfen kann man den stacheligen Gesellen, indem man ihnen Futter und Wasser anbietet. Als Nahrung eignet sich Hunde- oder Katzenfeuchtfutter gemischt mit etwas Haferflocken und wenig gekochtes Ei. Getränkt wird nur mit Wasser, Milch vertragen die Tiere nicht! Wenn die Igelsprösslinge Anfang November ein Gewicht von 500 Gramm erreicht haben, war die Fütterungsaktion von Erfolg gekrönt und die Wildtiere kommen alleine zurecht. |
Informationen über den Umgang mit Igeln im Herbst |
| Gefahren für den
Igel in Lebensbereichen von Menschen! Die Welt der Igel ist schon lange nicht mehr in Ordnung. Zwar sieht man heutzutage öfter als früher eines der Stacheltiere im eigenen Garten, jedoch ist dieser eher ein letztes Rückzugsgebiet als ein ideales Biotop. In
den menschlichen Siedlungen sind die Igel allerlei
Gefahren ausgesetzt: Angefangen vom Straßenverkehr über
Baugruben, Lichtschächte, steilwandige Igeln - und mit ihnen auch anderen tierischen Gartenbewohnern - ist durch naturnahe Gartenbewirtschaftung viel geholfen. Betrachtet man dann auch noch die nähere und weitere Umgebung sozusagen mit den Augen eines Igels, wird man mancherlei Igel- Fallen finden und sie mit geringen Mitteln entschärfen können. Richtige Igel-Hilfe im HerbstIgel bauen Ihre Tages- und Winterschlafnester bevorzugt in Laub- und Reisighaufen. Bei Gefahr laufen sie nicht weg, sondern rollen sich zu einer Stachelkugel zusammen, schutzlos gegen Feuer und Gartengeräte. Sie werden oftmals schwer verletzt oder müssen einen grausigen Tod sterben. Dies ist leicht vermeidbar, wenn solche Haufen vor dem Anzünden vorsichtig umgesetzt werden. Sie vermeiden die Gefährdung von Mikroorganismen, Insekten und Kleintieren, z.B. Igeln, wenn Sie Laubsauger mit einer niedrigen Stufe der Blasfunktion nutzen. Igel, aber auch viele andere Kleintiere, leben unter Hecken und Gebüsch. Im Spätsommer und Herbst sind dort Igelnester mit Jungen zu erwarten. Werden trotz aller Vorsicht Igel freigeblasen, sollten sie in ähnliche aber ungefährdete Quartiere in der Nähe umgesetzt werden (in Zweifelsfällen Igelstation, Tierschutzverein oder Tierarzt kontaktieren). Wenn sich die Saugfunktion nicht vermeiden lässt, sollte vor dem Einsatz des Geräts die zu bearbeitende Fläche auf eventuell gefährdete Tiere kontrolliert werden. Bedenken Sie, dass die direkte Kompostierung des Laubs unter Hecken, Sträuchern und auf Beeten sinnvoll ist, zusätzliche Düngung spart und unerwünschten Krautbewuchs verhindert. Belassen und Lagern Sie einfach das Laub in diesen Bereichen! Der noch im Spätsommer auf die Welt gekommene Igelnachwuchs hat es oftmals schwer, sich bis zum Wintereinbruch ein ausreichendes Fettpolster anzufuttern, zumal das Nahrungsangebot im Herbst rapide abnimmt. Durch die rechtzeitige Einrichtung einer Futterstelle im Garten kann diesen Tieren geholfen werden. Nach dem Naturschutzgesetz ist es generell verboten, Igel aus der Natur zu entnehmen. Nur in bestimmten Ausnahmefällen dürfen Igel in menschliche Obhut genommen werden, und zwar dann wenn sie hilfsbedürftig sind. Das trifft zu auf verwaiste Igelsäuglinge, verletzte und kranke Igel, sowie auf solche, die bei Frost und/oder Schnee noch aktiv sind. Man erkennt diese Igel oft daran, dass sie tagsüber herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Die Pflege hilfsbedürftiger Igel, sowie deren artgerechte Unterbringung und Ernährung erfordert Sachwissen, weshalb man sich in jedem Fall mit einem Tierarzt oder einer Igelstation in Verbindung setzen sollte. Nicht jeder Igel braucht Hilfe aber jede Hilfe muss richtig sein! Auf keinen Fall sollte man glauben, alle Igel, die man im Herbst antrifft, benötigten häusliche Pflege. Erwachsene Igel ziehen sich schon relativ früh in ihr Winternest zurück, während die in diesem Jahr geborenen Jungigel noch bis weit in den Spätherbst hinein auf Futtersuche sind. Sie wissen instinktiv, dass ein gutes Fettpolster ihre Chance erhöht, den Winterschlaf zu überleben. Bei niedrigen Bodentemperaturen wird das Nahrungsangebot jedoch zunehmend dürftiger. Durch die rechtzeitige Einrichtung einer Futterstelle im Garten kann diesen Tieren geholfen werden. Auf der Speisekarte stehen Katzendosenfutter, jeweils mit Igeltrockenfutter vermischt und Wasser. Um das Futter vor ungebetenen Gästen wie Katzen oder Vögeln aber auch vor Regen zu schützen, wird es unter eine Kiste gestellt. Wichtig: Die Einschlupflöcher sollen nicht größer als 10 x l 0cm sein. Igel stehen übrigens ganzjährig unter Naturschutz und es ist generell verboten, gesunde Igel aus der Natur zu entnehmen. Igel dürfen deshalb nicht getötet, eingesammelt oder im Haus gehalten werden. Nur in bestimmten Ausnahmefällen dürfen Igel in menschliche Obhut genommen werden, und zwar dann, wenn sie hilfsbedürftig sind. Das trifft zu auf verwaiste Igelsäuglinge, verletzte und kranke Igel, sowie auf solche, die bei Frost und/oder Schnee noch aktiv sind. Gesunde Igel sind nachtaktiv. Ein Igel, der tagsüber herumläuft, braucht fast immer Hilfe, denn er ist meist krank oder verletzt. Man erkennt diese Igel oft daran, dass sie tagsüber herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Zufüttern allein reicht hier nicht mehr aus. In sollen Fällen sollte der Igel dem nächsten Tierarzt, einer Igelstation oder dem Tierschutzverein vorgestellt werden. Hier erhält man auch fachlichen Rat über artgerechte Pflege, Unterbringung und Ernährung. Hersfelder Tierschutzverein e. V. Ulrike Maibaum |
Hinweise zum Igelschutz |
||||
|
Igelunterkünfte Die beste Hilfe für unseren Igel ist zweifellos, seinen Lebensraum zu erhalten und weitere Biotope zu schaffen, die ihm Unterkunft und Schutz gewähren. Verwilderte Ecken im Garten, Reisig- und Komposthaufen, aufgeschichtete Steine mit trockenen Hohlräumen, ausgehöhlte Baumstämme und Lücken im aufgesetzten Kaminholz werden besonders gern von der Igelin angenommen, um dort ihre Jungen großzuziehen. Man kann aber auch ganz gezielt Igelunterkünfte schaffen. An einer geschützten Stelle im Garten legt man einen hohen Haufen aus Reisig und trockenem Laub an. Darüber spannt man eine Kunststofffolie und beschwert diese an allen vier Ecken. Wer sich etwas mehr Arbeit machen möchte, kann auch ein Holzhäuschen mit den Innenmaßen 30 x 30 x 30 cm bauen. Das Einschlupfloch sollte dabei nicht größer als 10 x 10 cm sein. Auf das nach außen an allen vier Seiten überstehende Dach legt man Dachpappe oder witterungsfeste Kunststofffolie und befestigt diesen Regenschutz gut. Anschließend wird trockenes Heu oder Stroh in den Unterschlupf gelegt. Auch versetzt (einsturzsicher!) übereinandergelegte Ziegelsteine, mit einer Holzplatte abgedeckt, eignen sich als Igelunterkunft. Die Größe des Einschlupfloches sollte auch hier 10 x 10 cm betragen. Werden die Seiten und das Dach mit Grasboden belegt, wird die Unterkunft noch wetterfester. Außerdem sind im Handel käufliche Igelunterkünfte erhältlich. |
|
|||
![]() |
Wann einen Igel aufnehmen? Es wäre verkehrt, schon im September / Oktober Igel aufzunehmen, die sich draußen noch auf Futtersuche befinden. Man kann allerdings an einem geschützten Platz zufüttern. Dafür eignen sich im Zoohandel erhältliches Igelfertigfutter, Hunde- und Katzendosenfutter (auch Trockenfutter), Bananen, ungesalzene gehackte Nüsse und ungeschwefelte Rosinen. Immer sollte ein Schälchen mit Wasser bereitstehen. Niemals Milch geben, dies kann zu schweren Verdauungsstörungen führen. Die Schälchen müssen täglich gereinigt und Futterreste weggeworfen werden. Igel, die in Eis und Schnee umherirren, sind entweder krank oder man hat ihr Winterquartier zerstört. Diese Igel sind auf unsere Hilfe angewiesen. Kranke Igel erkennt man an röchelndem Atmen, Zittern, Gehunfähigkeit, blutigem Stuhl, tief in den Höhlen liegenden Augen, an der Absonderung von zähem Schleim aus der Nase. Hier ist sofort mit einer Igelstation oder mit dem Tierarzt Kontakt aufzunehmen. Fast alle Igel schlafen bei normalen Witterungsverhältnissen etwa ab Mitte November. Sogenannte Spätwürfe, die zu dieser Zeit noch umherirren, brauchen unsere Hilfe. Aufnehmen sollte man Igel mit folgenden Gewichten:
Auch mit scheinbar gesunden Igeln sollte man vor der Aufnahme ins Haus den Tierarzt aufsuchen, da Igel häufig von Parasiten (Würmer, Flöhe) befallen sind. |
|||
|
Erste
Hilfsmaßnahmen Igel müssen auf Verletzungen untersucht, Flöhe und Zecken entfernt werden. Flohspray ist im Zoofachhandel erhältlich. Man deckt den Kopf des Igels mit einem Tuch ab und sprüht nicht mehr als ein Drittel des Körpers ein. Anschließend wickelt man den Igel locker in ein Handtuch; die abgetöteten Flöhe lassen sich dann leicht herausschütteln. Die Behandlung wird gegebenenfalls wiederholt. Igel (und verwaiste Igelbabys!) Igel sind unterkühlt, wenn sich die Bauchseite deutlich kälter anfühlt, als die eigene Hand. Umwickeln Sie eine mit gut handwarmem Wasser gefüllte Wärmflasche (kein Heizkissen!) mit einem Frotteehandtuch und legen Sie diese in einen passenden, hochwandigen Karton. Setzen Sie darauf den Igel und decken Sie ihn mit einem weiteren Handtuch zu. Zecken entfernt man am besten mit einer speziellen Zeckenzange (in der Apotheke, beim Fachhandel oder beim Tierarzt erhältlich). Die Zecke wird mit der Zange direkt an der Haut des Igels erfasst und herausgedreht. Auf keinen Fall Öl verwenden! Wichtig ist, dass der Zeckenkopf mit entfernt wird, da es sonst zu Entzündungen kommen kann. |
||||
|
Unterbringung Für die Unterbringung benötigt man eine Igelbox mit den Maßen 200 x 200 cm bei einer Höhe von 50 cm (Igel sind gute Kletterer!). Diese Maße sind nötig, damit der Igel, wenn er nicht winterschläft, genügend Auslauf hat. Bei Verwendung eines Kartons muss dieser regelmäßig auf Durchweichung kontrolliert werden, damit der Igel nicht ausbrechen kann. In die Box stellt man ein Schlafhäuschen, jedoch nicht in eine Ecke, damit der Igel nicht herausklettern kann. Box und Schlafhaus polstert man mit einer dicken Lage Zeitungspapier aus; das Schlafhaus wird zusätzlich mit viel Haushaltspapier ausgepolstert. Das Papier muss, sofern verschmutzt, regelmäßig ausgewechselt werden (man kann auch Heu oder Stroh zur Auspolsterung verwenden). Winterschlafende Igel dürfen allerdings nicht gestört werden! Bis zu Beginn des Winterschlafs sollte man die Box in einem hellen, ruhigen und zimmerwarmen Raum unterbringen. Zeigt sich der Igel winterschlafbereit, was man an Nahrungsverweigerung und Zustopfen des Einschlupfloches erkennt, kann man den Igel, sofern er mindestens 600 Gramm auf die Waage bringt, an einen kühleren Ort bringen. Die Temperatur sollte dort 6o C nicht übersteigen. Es sollten immer Wasser und Trockenfutter bereitstehen, falls der Igel doch einmal aufwacht. Folgendes Grundfutter hat sich bewährt: 1 Esslöffel Hunde- oder Katzendosenfutter wird mit 3-4 Esslöffeln Igelfertigfutter vermischt. Auch Hundeflocken können verwendet werden. Als Beigaben sind Bananen, Tartar, ungesalzene Nüsse, ungeschwefelte Rosinen und Haferflocken geeignet. |
|||
|
Leider werden
immer wieder Igelsäuglinge gefunden, die unserer
Hilfe bedürfen. Sei es, dass die Mutter durch Baumaßnahmen
gestört oder dass sie Opfer des Straßenverkehrs wurde.
Igelsäuglinge benötigen eine spezielle Pflege und Ernährung.
Sie brauchen zuerst Wärme und Flüssigkeit. Um ihr Wärmebedürfnis
zu befriedigen, verwendet man am besten die bereits erwähnte
Wärmflasche. Als erste Flüssigkeit gibt man dem Säugling
vorsichtig etwas ungesüßten Fencheltee ein; zur Eingabe
verwendet man eine Kunststoffspritze (ohne Nadel). Für
die weitere Aufzucht benötigt man spezielle Ersatzmilch
für Igel (z.B. Esbilac, beim Tierarzt erhältlich). 1
gestrichener Teelöffel Esbilac wird mit 2 Teelöffeln
Fencheltee vermischt. Einmal täglich erhalten die Säuglinge
einen Zusatz von einem Vitamin-B-Komplex (z.B. Crescin)
und eine Messerspitze Kalk (z.B. Osspulvit). Beide Zusätze
erhält man in der Apotheke oder beim Tierarzt. Tut Eile Not, behilft man sich mit einer Mischung aus: 1/3 ungesüßtem Fencheltee, 1/3 rohem Eigelb und 1/3 Magerquark (alles gut vermischen). Diese Mischung ist nur ein Behelf, bis man sich die erwähnten Aufzuchtmittel besorgt hat; sie darf keinesfalls über längere Zeit verabreicht werden. Anfangs füttert man die kleinen Igel alte 2-3 Stunden, auch in der Nacht. Nach jeder Fütterung muß man mit einem warmen, feuchten Wattebausch das Bäuchlein bis zum After massieren, dies ist eine unbedingt erforderliche Maßnahme zur Anregung der Verdauung und des Urinierens. Sobald die Igel nicht mehr zunehmen und sich die Milchzähne zeigen, ist eine Erweiterung der Nahrung erforderlich. Der oben beschriebenen Nahrung fügt man im Mixer püriertes Hunde- oder Katzendosenfutter zu. Gut geeignet sind auch Bananen. Wenn die Kleinen umherzukrabbeln beginnen, muß man sie an feste Nahrung gewöhnen. Man fügt nun das Dosenfutter zerdrückt bei. Tartar, kleingehacktes gekochtes Ei und zerdrückte Bananen vervollständigen das Nahrungsangebot. |
||||
|
Wiederaussetzen Ist es gelungen, einen im Sommer aufgegriffenen verwaisten Igelsäugling großzuziehen, kann man ihn bei einem Mindestgewicht von 500 Gramm noch Anfang September in die Freiheit geben. Es empfiehlt sich aber vorher, den Igel unter Aufsicht täglich einige Zeit im Garten laufen zu lassen, damit er sich in der freien Natur besser zurechtfindet. Wer einen igelfreundlichen Garten besitzt, kann den Igel auch dort freilassen. Hier besteht dann die Möglichkeit, dem Igel noch etwas beizufüttern. Im Haus überwinterte Igel werden, je nach Witterung, spätestens Ende April freigelassen. Geeignete Biotope sind naturbelassene Gärten ohne Zäune, Dorfrandzonen mit viel Unterholz und Reisig, offene Schrebergärten und Naturschutzgebiete. |
||||
|
Igelschutz
im Garten Swimmingpools und Gartenteiche ohne Verlandungszonen müssen unbedingt an mehreren Seiten Ausstiege erhalten. Nur ein Ausstieg genügt nicht, weil ein in Panik geratener Igel nicht den Ausstieg an der gegenüberliegenden Seite wahrnimmt. Bedingt durch ihr schwaches Herz, können Igel nicht lange schwimmen. Als Ausstieg eignen sich kleine Bretter, die mit Querleisten versehen werden, damit die Tiere auf feuchten Brettern nicht wieder abrutschen. Gruben und Schächte sollte man entweder abdecken oder ebenfalls Bretter zum Ausstieg schräg hineinstellen. Reisighaufen sollte man vor dem Verbrennen um-schichten. Auch beim Um-setzen von Komposthaufen ist Vorsicht angebracht, um keinen Igel zu verletzen. |
|
Jeder
verant-wortungsvolle Gartenbesitzer wird auf Schneckenkorn
und andere Um-weltgifte ver-zichten. Grundsätzlich ist zu
beachten, dass der Igel ein durch das Naturschutzgesetz
geschütztes Tier ist, das weder gefangen noch getötet
werden darf. Die einzige Ausnahme der Igelhilfe gilt nur
bei wirklich hilfsbedürftigen Igeln, die kurzfristig im
Winter von erfahrenen Tierfreunden gepflegt werden dürfen
oder bei im Sommer verwaisten Igelsäuglingen. Im Rahmen dieses Merkblattes können nur die wichtigsten Hinweise gegeben werden. Der ver-antwortungsvolle Igelpfleger sollte sich auch durch Fachliteratur informieren. |
||