Jungigel jetzt nicht einsammeln sondern zufüttern

 

Der Herbst ist da und die Igel machen sich für ihren Winterschlaf bereit. Viele haben jedoch noch nicht das nötige Gewicht erreicht, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Diese Tiere sollten zum jetzigen Zeitpunkt keinesfalls der Natur entnommen werden, außer sie machen einen kranken Eindruck oder sind verletzt. (Auch Laien können Krankheiten beim Igel erkennen: Wichtige Hinweise sind: Husten und Röcheln, Parasitenbefall und eine eingefallene Bauchpartie. Die Bäuche gesunder Igel sind rund.) Helfen kann man den stacheligen Gesellen, indem man ihnen Futter und Wasser anbietet. Als Nahrung eignet sich Hunde- oder Katzenfeuchtfutter gemischt mit etwas Haferflocken und wenig gekochtes Ei. Getränkt wird nur mit Wasser, Milch vertragen die Tiere nicht!

Wenn die Igelsprösslinge Anfang November ein Gewicht von 500 Gramm erreicht haben, war die Fütterungsaktion von Erfolg gekrönt und die Wildtiere kommen alleine zurecht.